Idee

LiTG-Nachwuchspreis Licht | Technik | Gestaltung

Die Nachwuchsförderung gehört zu den zentralen Aufgaben der LiTG. Dazu nutzte sie zwischen 1980 und 2018 vor allem den H.-J.-Helwig-Preis. Er wurde 20 Mal ausgeschrieben und 18 Mal für herausragende lichttechnische Seminar-, Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten und Dissertationen vergeben. Die drei Preisträgerinnen und 20 Preisträger gehören heute zu herausragenden Persönlichkeiten der Lichttechnik.

Im Zuge der Entwicklung der LiTG hin zu einer interdisziplinären Licht-Community in den vergangenen Jahren beschloss der LiTG-Vorstand 2017, den Preis zu überarbeiten und unter einem neuen Namen weiterzuführen. Wichtig war dabei zum einen, neben Arbeiten aus der Lichttechnik zukünftig auch Einreichungen jeder Hochschuldisziplin (Lighting Design, Innenarchitektur, Biologie u.v.a.m.) in Verbindung mit Licht zuzulassen. Zum anderen ging es darum, für mehr Fairness bei der Betrachtung von Abschluss- und Diplomarbeiten einerseits und Dissertationen andererseits zu sorgen. Vorschläge zur Novellierung erarbeitete LiTG-Vorstandmitglied Dr.-Ing. Carolin Liedtke. Der LiTG-Vorstand übernahm Ende 2019 ihre Vorschläge und beschloss, den Preis unter dem Namen »LiTG-Nachwuchspreis Licht | Technik | Gestaltung« 2020 erstmals auszuloben.

Foto: Gino Crescoli auf Pixabay

Teilnahmebedingungen und Vergabebestimmungen

Der Preis
Der »LiTG-Nachwuchspreis Licht | Technik | Gestaltung« wird ab 2020 alle zwei Jahre anlässlich des europäischen Lichtkongresses LICHT ausgelobt. Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt im Rahmen der LICHT. Mit dem Preis ausgezeichnet werden Arbeiten Studierender, Berufseinsteigerinnen und - anfänger aus allen Licht-Disziplinen (Technik, Planung, Gestaltung), die eine bemerkenswerte Leistung, bzw. eine originelle Idee enthalten. Der Preis wird in zwei Kategorien ausgelobt:
• Kategorie I: Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Diplom)
• Kategorie II: Dissertationen
Der Preis wird nur vergeben, wenn Arbeiten entsprechender Qualität eingereicht werden. Zulässig ist auch die Vergabe in nur einer Kategorie.

Die Einreichung
Für die Vergabe in Frage kommen Arbeiten aus allen Licht-Disziplinen (Technik, Planung, Gestaltung), die eine bemerkenswerte Leistung bzw. eine originelle Idee enthalten. Die Arbeit in deutscher oder englischer Sprache muss an einer deutschen Hochschule entstanden sein. Zulässig sind Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten für die Kategorie I sowie Disstertationen für die Kategorie II. In der Kategorie I können auch Gemeinschaftsarbeiten abgegeben werden. In jedem Fall darf der Abschluss der Arbeit zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Herangezogen wird der Tag der Prüfung bzw. der Tag der Benotung. Stichtag ist jeweils der 1. Mai im Jahr der Auslobung.
Die Einreichung ist unter Angabe der Kategorie, der Hochschule, des Fachgebietes und aller betreuenden Personen, ergänzt um einen Lebenslauf der/des Einreichenden, in elektronischer Form an die LiTG-Geschäftsstelle zu senden. Abgabeschluss ist der 1. Mai im Jahr der Auslobung.

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind Studierende, junge Wissenschaftler und Forscherinnen, Berufseinseigerinnen und -anfänger jeden Alters und jeder Nationalität, die zum Zeitpunkt der Entstehung der eingereichten Arbeit an einer deutschen Hochschule studiert haben. Eine Mitgliedschaft in der LiTG ist wünschenswert, aber nicht Voraussetzung.

Das Preiskomitee
Das Preiskomitee wird für jeden Auslobungszyklus durch den Technisch-Wissenschaftlichen Ausschuss (TWA) der LiTG bestimmt. Den Vorsitz des Preiskomitees übernimmt die/der TWA-Vorsitzende. Diese/r leitet die Einreichungen an geeignete TWA-Mitglieder zur Begutachtung weiter. Die Eignung leitet sich aus dem Thema der eingereichten Arbeit ab. Jede Arbeit muss von drei Personen bewertet werden. Dabei sind Interessenkonflikte auszuschließen, d.h. Betreuungspersonen und Fachgebietsleitungen der Hochschulen, an denen die eingereichten Arbeiten entstanden sind, dürfen nicht Teil des bewertenden Preiskomitees sein. Die Zusammensetzung der Preiskomitees wird veröffentlicht.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
Der TWA entwickelt auf Basis der Bewertungskriterien des H.-J.-Helwig-Preises ein einheitliches System, nach dem die Arbeiten beurteilt werden. Die Bewertungskriterien werden zusammen mit der Bewertung der Arbeiten und der Entscheidung über die Vergabe bzw. Nichtvergabe veröffentlicht.
Eine Aufteilung des Preises auf mehrere Kandidaten ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Vergabe von »Lobenden Erwähnungen« (ohne Preisgeld) ist zulässig. Die Entscheidung des Preiskomitees ist nicht anfechtbar.

Das Preisgeld
Über die Höhe des Preisgeldes entscheidet der LiTG-Vorstand für jeden Vergabezyklus nach Finanzlage auf seiner letzten Sitzung im Vorjahr der Auslobung. Das Preisgeld beträgt mindestens 500 €. Für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Diplom) wird das jeweils beschlossene Preisgeld mit dem Faktor 1 multipliziert, für Dissertationen aufgrund des größeren Umfangs mit dem Faktor 3. Jeder Preisträger und jede Gewinnerin erhält zusätzlich eine einjährige kostenlose LiTG-Mitgliedschaft. Dies gilt auch für Arbeiten, die mit einer »Lobenden Erwähnung« ausgezeichnet werden.

Die Preisverleihung
Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt im Rahmen des europäischen Lichtkongresses LICHT.