Der Verein

Die Deutsche Lichttechnische Gesellschaft e.V. (LiTG) mit Sitz in Berlin ist ein eingetragener unabhängiger Verein und verfolgt satzungsgemäß gemeinnützige Ziele.

Die LiTG geht zurück auf die 1912 in Berlin gegründete Deutsche Beleuchtungstechnische Gesellschaft. Sie gliedert sich in zur Zeit 15 Bezirksgruppen und einen Bezirksverein mit aktuell rund 2100 Mitgliedern. Sie wird geleitet durch einen Vorstand und einen Vorstandsrat. Die fachlichen Belange werden im Technisch-Wissenschaftlichen Ausschuss (TWA) behandelt.

Die LiTG versteht sich als dynamisches Netzwerk und Wissensplattform für alle Licht-Interessierten. Sie befasst sich mit »Licht und Beleuchtung« in den Bereichen Technik, Gestaltung, Planung und Anwendung in Theorie, Praxis und Forschung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

Sie verbindet u.a. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschung und Lehre, Ingenieurinnen und Techniker aus Entwicklung, Fertigung, Projektierung und Vertrieb, Angehörige aus Bundes- und Landesministerien sowie Kommunalverwaltungen, Licht-Affine aus Architektur und Innenarchitektur, Licht- und Elektroplanung, Handwerk, Produktdesign, Medizin und Kunst sowie Studierende aus diesen Bereichen. Zu ihren korporativen Mitgliedern zählen wissenschaftliche Institutionen, Fachverbände und Organisationen, Unternehmen aus allen Bereichen der Lichtindustrie, Stadtverwaltungen, Energieversorger, Architektur-, Ingenieur- und Lichtplanungsbüros.

Die LiTG steht interessierten Kreisen beratend zur Seite und bietet dazu ein lokal orientiertes, breitgefächertes Veranstaltungsprogramm aus Tagungen, Vorträgen, Diskussionen, Exkursionen und Besichtigungen, das über innovative lichttechnische Anwendungen, Entwicklungen, Produkte, Dienstleistungen und Forschungsvorhaben informiert und über gültige lichttechnische Vorschriften, Normen und Gesetze aufklärt.

Sie beteiligt sich an der Erarbeitung nationaler und internationaler Normen und kooperiert dazu mit den maßgeblichen Fachorganisationen wie DIN, CEN, ISO, CIE sowie den internationalen lichttechnischen Gesellschaften. Seit 2015 unterhält sie das Weiterbildungsprogramm »Geprüfte Lichtexpertin (LiTG) / Geprüfter Lichtexperte (LiTG)« auf der Basis des europäischen Bildungsstandards »European Lighting Expert (ELE)«. Zwischen Juni 2016 und Mai 2019 war sie Partner im EU-Förderprojekt INTERREG Central Europe CE425 »Dynamic Light«. Sie erstellt und verbreitet Arbeits- und Forschungsergebnisse mit neuesten lichttechnischen Erkenntnissen in Form technisch-wissenschaftlicher Publikationen, die LiTG-Mitgliedern digital kostenlos zur Verfügung stehen.

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(Foto: NASA Earth Observatory)

Weiterbildungs-Angebote der LiTG

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Auf der Basis des europäischen Bildungsstandards »European Lighting Expert (ELE)« legte die LiTG 2015 ihr Weiterbildungs- und Prüfungsprogramm mit dem Abschluss »Geprüfte Lichtexpertin (LiTG)«/»Geprüfter Lichtexperte (LiTG)« auf. Die modular aufgebaute, praxisorientierte Fortbildung schließt die Lücke zur klassischen Hochschulausbildung. Sie besteht aus ein- und zweitägigen Seminaren, die inhaltlich in sich abgeschlossen, einzeln buchbar und auch geeignet sind, themenbezogenes Wissen zu erwerben oder zu vertiefen. Die Seminare richten sich an Licht-Interessierte aus Architektur und Innenarchitektur, Elektro- und Lichtplanung, Verantwortliche aus den Kommunen, dem Vertrieb der Lichtindustrie sowie Ingenieurinnen und Ingenieure.

LiTG-Nachwuchspreis Licht | Technik | Gestaltung

Idee

Seit 1980 engagiert sich die LiTG in der Nachwuchsförderung. Dazu vergab sie von 1980 bis 2018 alle zwei Jahre den H.-J.-Helwig-Preis. Ausgezeichnet wurden junge LiTG-Mitglieder für bemerkenswerte wissenschaftliche, technisch herausragende oder besonders originelle Arbeiten auf dem Gebiet der Lichttechnik oder angrenzender Gebiete. 2019 wurde der Preis überarbeitet, um verschiedene Kategorien erweitert und umbenannt in »LiTG-Nachwuchspreis Licht | Technik |Gestaltung«. Aufgrund der Corona-Pandemie wird er erstmals 2021 ausgelobt. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

LiTG-Ehrenmitglieder

»LiTG-Ehrenmitglieder« sind Fachleute und Personen, die sich um die LiTG besonders verdient gemacht haben. Sie werden durch den Vorstandsrat ernannt. Zur Zeit zählt die LiTG folgende Personen zu ihren Ehrenmitgliedern:

  • 2020 - Hon.-Prof. Dipl.-Ing. Axel Werner Richard Stockmar
  • 2019 - Prof. Dr.-Ing. Paul W. Schmits
  • 2012 - Dr.-Ing. Michael L. Seidl
  • 2010 - Dipl.-Ing. Wolfgang Prahl
  • 2006 - Prof. Dr.-Ing. habil. Dietrich Gall (1940 – 2017)
  • 2004 - Dipl.-Ing. Helmut D. Range
  • 2004 - Dipl.-Ing. Hans-Joachim Richter (1938 – 2019)
  • 1998 - Dr.-Ing. habil. Martin Eckert (1933 - 2020)
  • 1996 - Dr.-Ing. Bernhard Steck (1930 – 2010)
  • 1996 - Prof. Dr.-Ing. Klaus Stolzenberg
  • 1994 - Prof. Dr. rer. nat. Dr. H.C. Hans Walter Bodmann (1928 – 2009)
  • 1992 - Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jürgen Hentschel
  • 1992 - Prof. Dipl.-Ing. Ernst Riemann (1904 – 1998)
  • 1990 - Obering. Ing. (grad.) Rudolf Stenner (1923 – 2011)
  • 1986 - Prof. Dr.-Ing. Jürgen Krochmann (1919 – 1991)
  • 1982 - Prof. Dr. rer. nat. Hans Dietert Fischer-Zernin (1919 – 2017)
  • 1980 - Prof. Dr.-Ing. habil. Manfred Richter (1905 – 1990)
  • 1978 - Prof. Dr.-Ing. Paul Jainski (1911 – 1988)
  • 1978 - Dipl.-Ing. Willi Schramm (1911 – 1989)
  • 1978 - Dipl.-Ing. Hermann Sick (1908 – 2007)
  • 1976 - Prof. Dr.-Ing. E.H.J.B. de Boer (1910 – 2001)
  • 1976 - Prof. Dr.-Ing. Heinrich Pfannkuch (verstorben)
  • 1976 - Prof. Paul Schulz (1911 – 1993)

    Stand 26. Mai 2020

Träger des Ehrenpreises der LiTG

Der Ehrenpreis der LiTG wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich um die internationale Zusammenarbeit in der Lichttechnik verdient gemacht haben. Damit werden auch LiTG-Mitglieder ausgezeichnet, die mindestens zehn Jahre lang an führender Stelle in der LiTG tätig gewesen sind und sich durch Ihre Arbeit in LiTG-Gremien besondere Verdienste erworben haben. Dies sind zur Zeit:

  • 2016 – Dr.-Ing. Cornelia Vandahl
  • 2016 – Dr.-Ing. Frank Lindemuth
  • 2012 – Regina Welk
  • 2008 – Dr. Hans-Rüdiger Gerdes
  • 2006 – Dipl.-Ing. Christoph Heyen
  • 2004 – Dipl.-Ing. Jürgen Köster (1931 – 2017)
  • 2000 – Dipl.-Ing. Christian-Friedrich Appenheimer
  • 1996 – Ing. Gerhard Sonntag
  • 1992 – Dipl.-Ing. Walter Voigt
  • 1992 – Charles Hutt
  • 1992 – Dipl.-Ing. Udo Fischer (1936 – 2015)
  • 1990 – Dipl.-Ing. Gerhard Oberst
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