Muss Licht wirklich gleichmäßig sein?
Foto: Dipl. Ing. Michael Heinrich
Die DIN EN 12464 fordert Gleichmäßigkeit – doch gute Architektur lebt von Kontrasten.
Die DIN EN 12464 definiert klare Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeits- und Aufenthaltsbereichen – insbesondere an Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit. In der Praxis der Architekturbeleuchtung zeigt sich jedoch häufig, dass perfekt gleichmäßiges Licht zwar normkonform, aber räumlich wenig atmosphärisch wirkt.
Dominik Ortmann zeigt anhand realer Projekte, wie sich die Anforderungen der Norm mit einer bewusst gestalteten Lichtdramaturgie verbinden lassen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lichtplaner trotz normativer Vorgaben Räume mit Tiefe, Kontrast und visueller Orientierung schaffen können – ohne die Anforderungen an Arbeitsschutz und visuelle Leistungsfähigkeit zu verletzen.
Dominik Ortmann ist Ingenieur, Lichtplaner und Unternehmer mit 30 Jahren Erfahrung in Planung, Industrie und Umsetzung von Lichtprojekten. Erfahrung sammelte er bei Bartenbach, SIEMENS-Tochter SIAT und OSRAM, eigenem Ingenieurbüro und seit 2014 als Generalunternehmer LICHT.
| Datum/ date |
13. Mai 2026 17:00 - 18:30 |
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| Weitere Infos/ Further information |
Veranstaltungsort für die Teilnahme in Präsenz: Die hybride Vortragsveranstaltung findet im Technischen Rathaus im Baureferat der LHM, Friedenstraße 40 EG, Raum Nr. 0.409 in 81671 München. Link für die virtuelle Teilnahme: https://lhm.webex.com/lhm/j.php?MTID=m3df9bc3d2dc8f4135e30e121be15e280 Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für alle kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung NUR für Präsenzteilnehmende, da die Anzahl der Teilnehmenden aufgrund der Raumgröße auf maximal 30 begrenzt ist. European Lighting Experts (ELE) erhalten für die Teilnahme an dieser Veranstaltung 1 Re-Registrierungs-Punkt. Weitere Infos zur LiTG-Weiterbildung und dem European Lighting Expert findet ihr hier. |
| Teilnahmeplätze/ participation places | 50 |
| Ansprechpartner/ Contact Person |
Dominik Ortmann
E-Mail: d.ortmann@licht.studio |