Was hat Eye-Tracking mit Museumslicht zu tun?
Eine ganze Menge. Denn gutes Museumslicht beginnt nicht bei der Leuchte – sondern bei der Frage, wie wir Kunst überhaupt sehen und wahrnehmen.
Bei der LiLe 2026 geht es deshalb um weit mehr als Beleuchtungsstärken und Normen:
- Wie wir Kunst sehen: Eye-Tracking-Versuche zeigen, wie Licht die Wahrnehmung von Kunst beeinflusst.
- Die neue DIN EN 16163: Was bedeutet die neue Norm für die Planung von Museumsbeleuchtung – und wo liegen ihre Grenzen?
- Farbe im Fokus: Wie beeinflusst das Spektrum die Farbwiedergabe? Und wie lässt sich Beleuchtung gezielt auf Gemälde abstimmen?
- Erhalt oder Inszenierung? Licht muss Kunst schützen – und gleichzeitig sichtbar und erlebbar machen.
- Inklusive Museumsbeleuchtung: Wie können Ausstellungen für unterschiedliche Besucher*innen besser zugänglich werden?
- Lichtschädigung konkret: Was passiert mit historischen Farbstoffen und Pigmenten unter Licht – und wie lässt sich das Schädigungspotenzial einschätzen?
- Von der Idee zur Umsetzung: Lichtsteuerung, Messsysteme, Ausschreibung, Vergabe und aktuelle Praxisbeispiele zeigen, wie anspruchsvolle Museumsbeleuchtung tatsächlich realisiert wird.
Und genau darum geht es bei der LiLe 2026: Forschung, Kunstgeschichte, Lichttechnik, Planung und Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen.
29.–30. Oktober 2026 | Weimar
Das vollständige Programm und die Anmeldung findest du hier:
https://www.litg.de/Aktuelles/Veranstaltungen/LiLe-2026.html
| Datum/ date |
17. September 2026 |
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